Der Rundgang zeigt die historischen Schauplätze des Attentats während der Olympischen Spiele in München 1972.

Im Sommer 1972 schaut die Welt auf München. „Die heiteren Spiele“ sollen die braune NS-Vergangenheit der Stadt für immer im den Hintergrund rücken lassen. Die „Weltstadt mit Herz“ empfängt die Welt des Sports mit offenen Armen – und fataler Naivität. Zunächst halten die Spiele das, was sie versprechen: große Triumphe und bis heute ungeschlagene Rekorde. Unumstrittene Stars: der Schwimmer Marc Spitz; aber auch der „Spatz von Minsk“ Olga Korbut bezaubern über 12.000 Zuschauer in der Olympiahalle. Der 3. September 1972 wird zu einem Meilenstein der Deutschen Leichtathletik-Geschichte: innerhalb von einer Stunde holt die deutsche Mannschaft drei Goldmedaillen! Die Stimme des Stadionsprechers Joachim „Blacky“ Fuchsberger und die des Fernsehmoderators Harry Valérien klingen noch heute in vielen Ohren.

Aber während die Stadt die Sporthelden feiert, dringen palästinensische Terroristen ins Olympiadorf und nehmen die israelischen Olympioniken samt Betreuer als Geiseln. Der Traum der Münchner wird zum Alptraum. Und einer der schwärzesten Momente der deutschen Nachkriegsgeschichte nimmt seinen Lauf.

Wir zeichnen die Ereignisse dieser Tage nach und besuchen die Schauplätze der Tragödie. Von den beeindruckenden Anlagen des Olympiaparks geht es hinüber zum Olympischen Dorf, wo die Athleten untergebracht waren.

STARTPUNKT variabel
DAUER max. 2,5 Stunden
PREIS 200,00€ – inkl. 19% MwSt
TEILNEHMERZAHL

max. 30 Personen

 

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