Die „Hauptstadt der Bewegung“ ist auch Schauplatz für eine wichtige Widerstandsgruppe der NS-Zeit.

Im Februar 1943 wird die „Weiße Rose“, die von Sophie und Hans Scholl gegründete Widerstandsgruppe, mit aller Gewalt von den Nationalsozialisten in München niedergeschlagen. Die bayerische Landeshauptstadt spielt während der Nazi-Diktatur eine besondere Rolle. Bereits 1923 versucht Adolf Hitler hier zum ersten Mal an die Macht zu kommen. Doch der „Hitlerputsch“ scheitert am Odeonsplatz. Die später sogenannte „Hauptstadt der Bewegung“ wird 1933 das ideologische Zentrum des Nationalsozialismus.

In diesem Umfeld wurde die „Weiße Rose“ aktiv. Der Mut und die Tollkühnheit ihrer Mitglieder erinnert uns daran, dass einige Deutsche ihr Leben aufs Spiel setzten und oft auch verloren, um sich dem Nazi-Regime zu widersetzen.

Wir folgen den Spuren den jungen Widerstandskämpfer der „Weißen Rose“ und besuchen die Orte ihrer Taten. Es ist ein Rundgang, der uns in die dunkle Vergangenheit Münchens führt. Eine Vergangenheit, die aber auch von der Hoffnung derer geprägt ist, die ihre Unabhängigkeit des Geistes nicht Preis geben wollten.

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Sie sind Lehrerin oder Lehrer und möchten Ihren Schülern den schon im Unterricht durchgenommenen Stoff konkretisieren? Wir bieten Ihnen den Thementag mit einer dreistündigen Stadtführung durch München am Vormittag an und einer anschließenden Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Dachau, inklusive gemeinsames Mittagessen.


ABFAHRTSORT variabel
DAUER max. 2 Stunden
PREIS

180,00€ – inkl. 19% MwSt

TEILNEHMERZAHL Schulklasse von max. 30 Schüler